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CDU Langen und Björn Simon MdB: "Ankündigung der Landesregierung zu Verzögerungen beim Ausbau der B 486 bei Langen enttäuschend"
Forderung des Landes Hessen nach der Schaffung von mehr Wohnraum muss auch den zügigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bedeuten
Hinzugefügt am: 03.05.2020

Langen / Obertshausen, 28. April 2020
Die CDU Langen und der Bundestagsabgeordnete für Stadt und Kreis Offenbach, Björn Simon (CDU), haben die jüngsten Informationen aus dem Hessischen Verkehrsministerium (HMWEVW) zur Verzögerung des vierstreifigen Ausbaus der B
486 zwischen Langen und der Bundesautobahn A5 mit Bedauern aufgenommen. „Die Bundesregierung hat das insbesondere für Langen so wichtige Projekt seit Jahren nach Kräften unterstützt und es folgerichtig im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) in die höchste Kategorie des „Vordringlichen Bedarfs“ eingestuft. Das
bedeutet den uneingeschränkten Planungsauftrag für das Land Hessen, die Verantwortung liegt seitdem klar bei der Landesregierung und der hessischen Straßenbauverwaltung „Hessen Mobil““, so der Abgeordnete. „Dass es hier nun zu
Verzögerungen kommen soll ist überaus enttäuschend. Die Planung des Projektes muss seitens der Landesregierung nun zeitnah und ohne weitere Verzögerungen vorangetrieben werden. Das heutige und insbesondere das prognostizierte
Verkehrsaufkommen ist sonst schlicht nicht mehr zu bewältigen“, erläutert Simon.

Nach der Ankündigung des HMWEVW, dass für die Planung des Ausbauprojektes nunmehr neue Kartierungen zu Fauna und Flora sowie ein aktueller wasserrechtlicher Fachbeitrag benötigt werden, hat sich der Bundestagsabgeordnete in Abstimmung mit seinen Langener Parteikollegen unmittelbar mit der
Leitungsebene des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) in Verbindung gesetzt. Hier wurde erneut bestätigt, dass die vierspurige Erweiterung als wichtige West-Ost-Straßenverbindung im südlichen Rhein-Main-Gebiet sowohl im BVWP als auch im Bedarfsplan in der höchstmöglichen Kategorie des „Vordringlichen Bedarfs“ gelistet ist und der gesetzliche Planungsauftrag damit beim Land Hessen liegt, das auch bereits im Jahr 2014 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet hat.

„Durch den hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister, Tarek Al-Wazir (Grüne), wurde zuletzt im Oktober 2019 die Initiative „Großer Frankfurter Bogen“ ins Schaufenster gestellt und er wiederholte seine Forderung zur Schaffung von 200.000 neuen Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet. In Langen allein sind
Neubaugebiete für rund 5.000 Neubürger ausgewiesen. Wenn der Minister seine Forderung nach neuem Wohnraum ernst meint, muss sein Ministerium auch die entsprechenden Voraussetzungen in der Verkehrsinfrastruktur schaffen. Für die
CDU Langen ist klar, dass die Schaffung von Wohnraum immer nur Hand in Hand mit dem notwendigen Ausbau der Infrastruktur möglich ist, so sind der Ausbau der B 486 wie auch der Anschluss Langens an die Regionaltangente West wichtige
Aspekte, die ein weiteres Wachstum der Stadt überhaupt erst möglich machen“, betont der Vorsitzende der CDU Langen, Christian Gött.

„Nachdem die Fraktionen von CDU, FWG-NEV, FDP und UWFB in der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 2016 den Beschluss von Grünen und SPD, der sich gegen den vierspurigen Ausbau richtete, aufgehoben haben, ist auch die
Position der Stadt Langen unmissverständlich klar: Nur mit dem vierspurigen Ausbau der Bundesstraße werden in unserer Stadt die Voraussetzungen für ein zukünftiges Einwohner- und Wirtschaftswachstum geschaffen“, so Christian Gött weiter.

Björn Simon schlussfolgert: „Der Ausbau der B 486 ist und bleibt dringend notwendig. Ich kann den Unmut der Pendler, die tagtäglich auf die Verbindung angewiesen sind, sehr gut nachvollziehen. Schon heute stellen sich auf dem Teilstück der Bundesstraße Verkehrsstärken von bis zu 30.000 Fahrzeugen
pro Tag ein. Die Verkehrsprognosen verdeutlichen, dass diese Zahlen in wenigen Jahren auf 50.000 Fahrzeuge pro Tag steigen werden. Langen braucht daher den vierstreifigen Ausbau der B486, das Verkehrsaufkommen kann sonst nicht mehr
aufgenommen werden. Die Landesregierung und Hessen Mobil müssen die Planungen daher so gezielt wie möglich vorantreiben, damit ein zeitnaher Baubeginn herbeigeführt werden kann.“


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